Brigitte Marker
Erzieherin und Fachkraft
für tiergestützte Pädagogik
Tiergestützte Pädagogik, warum eigentlich?

Tiergestützte Pädagogik nutzt die positive und einmalige Wirkung der Tiere auf das
Erleben und Verhalten bei Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen.
Das Team Mensch - Tier fungiert hierbei als Einheit.

Kinder, Jugendliche, Behinderte, aber auch an Demenz erkrankte Menschen können emotionale Nähe, Wärme und unbedingte Anerkennung durch das Tier erleben. Sie können dabei soziale Kompetenzen wie die Fähigkeit zu Empathie, Rücksichtnahme und Ruhe im Umgang mit anderen entwickeln.

Die tiergestützte Arbeit findet zunehmend Aufmerksamkeit auch im deutschsprachigen wissenschaftlichen Umfeld. Die Delfintherapie ist das auch wohl bekannteste Beispiel für den Einsatz von tiergestützter Arbeit. Daneben werden in diesem Bereich auch u.a Schul- und Besuchshunde oder Therapiepferde eingesetzt.

Mir ist es wichtig, dass z.B Kinder möglichst frühzeitig lernen, dass die Kuh nicht lila ist und Hühner keine sechs Beine haben. Denn so lauten besorgniserregende Ausführungen von Kindern, die in Sachen Tierwelt zunehmend immer weniger Kenntnisse aufweisen.

Die Kenntnis über Haus- und Nutztiere sowie der Respekt vor Lebewesen überhaupt, sollte frühzeitig vermittelt werden. Tiergestützte Pädagogik ist in dieser Hinsicht ein gut gewähltes Hilfsmittel zur Förderung des sozialen Umganges.

Durch das pädagogisch geführte Herantasten wird die Selbsterfahrung zum bleibenden Erlebniss.
Das bewusste Erkennen, dass alles Teil der Natur ist, wird in Erinnerung bleiben.